Die Spotify Mai-Playlist: mit Father John Misty, Courtney Barnett, Anderson .Paak

May June come! In diesem englischen Satz sind die zwei Monate fünf und sechs des Jahres in einer anderen Bedeutung verknüpft. Und so anders dieses Intro ist, so anders ist auch jeden Monat die Musik, die uns gefällt. Hier die Auswahl vom Mai 2018, die es auch HIER auf Spotify gibt.

Quelle: Doodleaday

Monique:

Courtney Barnett – I’m Not Your Mother, I’m Not Your Bitch
Auch wenn es den Anschein erweckt: Auf diesem Song ist nicht Courtney Love zu hören, sondern eine andere Courtney mit dem Nachnamen Barnett. Die australische Sängerin erzählt uns auf ihrem am 18. Mai veröffentlichten Album „Tell Me How You Really Feel“ wie sie sich so fühlt. Und dass sie – so suggeriert es der sechste Titel „I’m Not Your Mother, I’m Not Your Bitch“ – auch wütend sein kann. Du bist manchmal auch wütend? Dann hör dir den Song an, es lohnt sich!

CHVRCHES – My Enemy
My Enemy – so heisst die zweite Singleauskopplung des neuen CHVRCHES-Albums „Miracle“. Und mit dabei ist kein geringerer als National-Frontsänger Matt Berninger. Die klare Stimme Lauren Mayberrys trifft dabei auf den melancholischen Gesang Berningers – und das passt erstaunlich gut. Ein klarer Fall von „match made in heaven“!

The Buttertones – Baby C4
Wir sind ja grundsätzlich immer davon begeistert, wenn Bands übliche Genregrenzen überschreiten. Aber Jazz, Indie, Punk und kalifornischer Surfsound in einem Song zu vereinen, kann das wirklich gut gehen? The Buttertones sagen: Ja! Und veröffentlichen im Mai 2018 ihr viertes Album „Midnight in a Moonless Dream“, darunter auch den Song „Baby C4“. Der hört sich schonmal ziemlich gut an. Überzeugt euch selbst!

Sasa:

Childish Gambino – This is America
Endlich bekommen wir wieder was Neues von Childish Gambino auf die Ohren. Die meisten kennen Donald Glover aus seiner Show Atlanta, Musik macht er aber schon länger. Mit seinem Song This is America zeichnet er ein furchteinflössendes aber sehr Realität nahes Bild der USA, was er mit dem Video Clip noch unterstreicht. Unbedingt ansehen!

Anderson .Paak – Bubblin´
„Hoes, Big Money und noch mehr Money!“ Das ist der erste Gedanke, den man hat, wenn man Bubblin zum ersten Mal hört. Und das ist auch Anderson .Paaks Motto im Musik Video – nur viel absurder und überspitzter. Look at the cash bubblin’!

Beach House – Lemon Glow
„Lemon Glow“ ist die erste Single-Auskopplung aus ihrem Album „7“. Die leichten und träumerischen Klänge des Synthies lassen vergessen, wie schwer und traurig der Text eigentlich ist. Mit ihrem Mix aus psychedelischen und Dream-Pop-Elementen schaffen Beach House immer wieder eine eigene Klangwelt zu schaffen, in dieser man sich gerne für ein paar Minuten verirrt.

Sarah:

Matthew Dear – Modafinil Blues
Glitch, Microhouse, Electro. Was auch immer Matthew Dear aus Texas da macht, es klingt dunkel und anziehend. Ein Lied, das man sich immer und immer wieder anhören kann. Der 38-jährige brachte schon fast 10 Alben mittlerweile auf den Markt. Ob er ein Geheimtipp, ein Nischenprodukt oder einfach ohne Durchbruch ist, soll jeder selber entscheiden (und vielleicht noch den Song zu dieser Entscheidung hören).

Ps. Nachtrag: Ich habe gerade gemerkt, dass dieser Song aus dem Jahr 2017 ist? Nun ja.

Father John Misty – Just Dumb Enough To Try
Früher als J. Tillman bekannt, macht der aus Maryland stammende Musiker heute seit 6 Jahren Musik unter dem neuen Pseudonym Father John Misty. Mit „God´s Favorite Customer“ brachte er vor rund einer Woche sein viertes Album heraus. Die Prägnanz und Unmittelbarkeit der Songs vermengen sich mit Kritik an der Konsumkultur und tiefen Gedanken über die Menschheit an sich. Das verpackt in „sing-along“-Melodien wirkt wie jemand, der dir eine Fabel erzählt und du nicht weiss, dass du eigentlich das Tier bist. Und auch wenn ich für meine Völlerei von Father John Misty wohl gerügt würde, ich würde dennoch in der ersten Reihe stehen und sein „Favorite Customer“ sein wollen.

Courtney Barnett – Nameless, Faceless
Zwei von 9 Songs der Mai-Playlist sind von der oben bereits vorgestellten Courtney Barnett. Diese Sängerin australischen Ursprungs brachte mit ihrem neuen Album ein weiteres, auf der inhaltlichen „ich-mache-was-mir-gefällt“-Schiene fahrendes Werk („Tell Me How You Really Feel“) heraus. Eine moderne Patti Smith, die sich subtil aber dennoch offensichtlich mit Fremdbildern und kultureller Repression beschäftigt und sich in School-Punk-Manier hochmelodisch dagegen wehrt.

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