Album of the Day: Still Corners – Strange Pleasures (2013)

Let’s check out some „Strange Pleasures“!
Greg Hughes und Tessa Murray bilden „Still Corners“, die stillen Ecken einer London-basierten Band.

Still Corners & Sub Pop Records
Die zwei landeten einen Plattenvertrag 2011 mit  „Sub Pop“ (USA)  Records  (die auch Bands wie Beach House, Fleet Foxes oder The Go! Team unter Vertrag haben)!
Ihr erstes Album „Creatures of an Hour“ wurde aufgenommen und erschien noch im selben Jahr.

Wunderschön zu ihrer Musik passendes Album-Cover: Still Corners - Strange Pleasures (2013)

Wunderschön zu ihrer Musik passendes Album-Cover: Still Corners – Strange Pleasures (2013)

„Strange Pleasures“: Dream Pop, welch seltsame Freude
Still Corner’s Musik ist gemeinhin als „Dream Pop“ zu kategorisieren. Was ist Dream Pop aber? Wikipedia, auch bekannt als Gottheit des internets, liefert einen schönen Definitionssatz zu Dream Pop:

„Die Essenz des ‚Dream Pop‘ ist eine Fokussierung auf ätherische Texturen und Stimmungen anstatt auf antreibende Rockriffs.“ 

Bei Still Corners ist es eine Art Opulenz, die nicht zu viel wird. Synthie-Klänge und sich überlagernde Melodien scheinen bei „Strange Pleasures“ keine Seltenheit zu sein. Über diesen lieb und nett ausgerollten Klangteppich legen Still Corners dann noch die Stimme der Sängerin Tessa Murray drüber.
Die „Dream Pop“-Elemente sind auch textlich wahrnehmbar. Die Grundstrukturen der Wortlogik werden traumhaft umgerüttelt. Das Wort „blue“ wird in Track 2 „Beginning to Blue“ in ein Verb umgewandelt.

Weshalb ist das Album ein MUST?
„The Trip“, der erste Song des Albums beantwortet (zumindest für uns von WAVEBUZZ) bereits die Frage. Wir erklären euch gerne, weshalb:
Dieses Stück „The Trip“ nimmt den Hörer sogleich von Anfang an auf eine seltsame Reise mit, bei der man als Zuhörer nicht genau weiss, wohin sie gehen wird.
Dream Pop öffnet ein Paralleluniversum, in welchem nicht alles von hoher Komplexität und Logik durchtränkt sein muss. Man ist sogleich „so many miles, so many miles away“, um das anmutig schwebende Lied eins zu zitieren.

Im Internet hat das Album gemischte Rezensionen: Von Pitchfork wird es als temporäre Leere über einer nebulösen Athmosphäre bezeichnet: „It’s often quite pretty, but there’s still something of a void within this nebular atmosphere.“ (Pitchfork 2013: „Strange Pleasures Album Kritik“)

Das ganze Album ist toll. Dennoch sticht ab und an das eine Lied musikalisch hervor.

Das ganze Album ist toll. Dennoch sticht ab und an das eine Lied musikalisch hervor.

Unsere Lieblingstracks: 
>>The Trip<<
>> Beginning to Blue<<
>> Midnight Drive<<
>> We Killed The Moonlight<<

Und zum Schluss: Das ganze Album auf Youtube via Sub Pop Records.
Falls ihr nichts zu tun habt, schaltet rein. Falls ihr nervös seid, schaltet es ein. Falls ihr nichts anderes gerade hört, füttert eure Ohren mit etwas Traum. 
KEEP BUZZIN‘

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