Rezension: Hand Habits – Wildly Idle (Humble Before The Void) (Woodsist Records, 2017)

Meg Duffy steckt hinter dem Pseudonym Hand Habits. Gewöhnt an Musik und Singer- Songwriting ist die ursprüngliche New Yorkerin allemal: Sie zog mit Sack und Pack nach LA, um Gitarre in der Band von Kevin Morby zu spielen.

So tourte sie in den letzten zwei Jahren mit ihm und einem weiteren Bandprojekt namens Mega Bog. Nun erschien das Debütalbum „Wildly Idle (Humble Before The Void)“ und es sollte vor allem diejenigen erfreuen, die ähnliche „Ich-habe-alles-in-meinem-Schlafzimmer-aufgenommen“-Musik hören wie: Grouper, Marika Hackman oder Sharon van Etten.

Nicht im Schlafzimmer, dafür im Wohnzimmer
Meg Duffy nahm das Album selbst auf. Und das könnte wohl ungefähr so ausgesehen haben, wie die illustrierte Szene auf dem Albumcover. Ihr Band-Mate Kevin Morby sagte dazu:

„Tracked in an Upstate New York living room, then finished in her current home in Los Angeles – it is appropriate that this album was recorded by Meg herself – for Meg, who has an acute ear for detail, has touched every corner, has seen every vision ‚til its end. Because of this, Wildly Idle feels incredibly intimate, like a secret between her and the listener.“ – Kevin Morby

East Coast x West Coast = United*) 
Der kulturell oft merkliche US-Ost-West-Kontrast scheint auf „Wildly Idle (…)“ relativ vereint. Es klingt nach anonymem Grossstadtdurcheinander (New York). Es klingt nach der immer scheinenden Sonne und dem daraus resultierenden Schatten (Los Angeles). „Greater La (Scene)“ handelt von zweiterer Stadt. Es ist ein verzerrtes Gedicht (eines von insgesamt drei Gedichten, die sich übers Album erstrecken).
*) (…nicht die Fluggesellschaft)

„Wildly Idle (…)“ ist eines dieser Alben geworden, die mit folgenden Adjektiven versehen werden könnten: intim, tiefsinnig und bezaubernd. Das Debütalbum von Hand Habits kommt (gratis!) mit ungeordneter Heiterkeit.

HAND HABITS ON TOUR: 
Hand Habits sind demnächst in Zürich (03. Mai) und in St. Gallen (05. Mai) anzutreffen.
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Eine Antwort zu “Rezension: Hand Habits – Wildly Idle (Humble Before The Void) (Woodsist Records, 2017)

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