A NE PAS MANQUER: TOP 10 TRACKS DER WOCHE (THE POSTIE x WAVEBUZZ)

Round 2 in unserer neuen Rubrik “A NE PAS MANQUER” mit dem Luxemburgischen Indie-Blog “THE POSTIE”. Sie erscheint jeden Samstag und stellt die 10 Top-Songs der vergangenen Woche vor. Die ersten 5 Songs werden als Gastblog von THE POSTIE erstellt, die restlichen Lieder stellt Wavebuzz zusammen (der selbe Post wird dann auf beiden Blogs veröffentlicht.) Have Fun Listening!

ANEPASMANQUER

10 Top Tracks der Woche – In freundlicher Zusammenarbeit von Wavebuzz mit THE POSTIE!

1. Reverend & The Makers – Your Girl

Die Band aus Sheffield präsentiert ihr neuestes Werk zu ihrem mittlerweile vierten Studioalbum. Irgendwie haben es die Musiker nämlich geschafft sich trotz der Arctic Monkeys über Wasser zu halten. Momentan touren sie durch die Wohnzimmer Großbritanniens und machen sich passend zu gutem Fußball und viel Cidre mit Songs wie „Your Girl“ als Party-Indie-Band f einen Namen.

2. The Courteeners – Are You In Love With A Notion

Die Kritiken zu „Anna“ fielen insgesamt eher mäßig aus. Den Courteeners wurde fehlende Kreativität und den Hang zu Arroganz vorgeworfen. Mit der dritten Singleauskopplung „Are You In Love With A Notion“ beweisen die Jungs aus Manchester nun, dass ihnen unrecht getan wurde. Das Video zum Song ist nicht nur „very british“, sondern auch richtig gut!

3. Chaos Mon Amour – Her Pethidine

Düsterkeit aus Köln (D): CHAOS MON AMOUR / Bild: ksta.de

Düsterkeit aus Köln (D): CHAOS MON AMOUR / Bild: ksta.de

Pethidin ist eine Form von Schmerzmitteln und ähnlich dramatisch präsentiert sich auch der neue Song von Chaos Mon Amour. Die Strophen werden schon fast gebetsartig heruntergeleiert, eher dann der explosive Chorus, wie ein Schuss auf einen einsticht. Diese großartige Mischung gibt’s übrigens dazu noch als Free Download auf Soundcloud.

4. Alvin & Lyle – So Delicious

Die luxemburgische Band hat mit „So Delicious“ einen ersten Teaser zu ihrem ersten Studioalbum gegeben. Und man muss gestehen, dass da wohl jemand sich sehr an den 80’s inspirieren hat lassen. Die Single hat wie die Band einen enormen Wiedererkennungswert und hat es alleine schon wegen seiner coolen Synthies in den nächsten Soundtrack von GTA verdient. Wer Miami Vice gemocht hat, wird Alvin & Lyle lieben!

5. New Desert Blues – Zachary

Es gibt nicht wenige die behaupten, dass wenn der Radio-Guru Zane Lowe einen in seiner Show spielt, dass man es dann als Band endgültig geschafft hat. Ähnliches könnte jetzt auch den Briten von New Desert Blues passieren. Mit „Zachary“ zeigen die Musiker sich so einfühlsam wie noch nie und beweisen, dass Songs wie „Adam“ kein Ausrutscher gewesen sind. Die Single ist der erste Song aus der bevorstehenden EP, die den Namen „Devil’s Rope“ tragen wird.

6. Milky Chance – Stolen Dance

Newcomer Alarm: Milky Chance http://www.br.de/radio/bayern3/sendungen/newcomershow/milky-chance-klaus-kruesken-newcomershow-100~_v-image512_-6a0b0d9618fb94fd9ee05a84a1099a13ec9d3321.jpg?version=fe797

Newcomer Alarm: Milky Chance / Quelle Bild: Radio BR 3

Achtung, Achtung Heiss! Achtung, Achtung Hype!

Die beiden jungen Menschen namens „Milky Chance“ stammen aus dem deutschen Ort Kassel. Im Jahre 2013 sind sie eine der meistdiskutierten Bands von ganz Deutschland über die Landesgrenzen hinaus. Das Label Lichdicht Records nahm sie diesen Mai 2013 unter Vertrag und nun geht es nach oben. Was für Musik macht die milchige Chance? Folk-Pop-Rock-Indie-Irgendwas-Gemisch ist es, aber es ist gutes Folk-Pop-Rock-Indie-Irgendwas-Gemisch, denn es klingt, was vielen Bands dieser Musikrichtung fehlt: ehrlich.

(Ps. Ihr Album heisst „Sadneccessary“ – guter Titel oder guter Titel ?!)

7. Lily Allen – Hard Out There

Das Popsternchen, welches via Myspace (hach, damals!) entdeckt wurde, feiert mit ihrer neuen Single „Hard Out There“ ein kleines Comeback und sorgt gerade mal für einen nicht leisen Medienwirbel. Thematisch heikel ist das Thema des Feminismus (innerhalb der Musikbranche), das Allen selbstsatirisch (die nun als Mutter von 2 Kindern als abgestempelt gelten könnte in der oberflächlichen Show-Welt) thematisiert.

Lily, Lily, Lily. Not only a flower. http://music-mix.ew.com/2013/11/12/lily-allen-hard-out-there-new-song/

Lily, Lily, Lily. Not only a flower. (Quelle Bild: music-mix.ew.fm)

Der Song ist so naja, ein bisschen zu gemacht irgendwie. Aber aber, Lily Allen. Love her or hate her – Wavebuzz (still) LOVES her.

8. Breton – Envy

Teasend zum im Jahre 2014 erscheinenden “War Room Studies” Album präsentieren uns die experimentellen Indie-Köpfchen von Breton ihre neue Single, „Envy“. Envy bedeutet ja soviel wie Neid und Eifersucht, ein Wort , unlieber, negativer Färbung. Haben wir positiven Neid, wenn wir die neue Single hören?
Vielleicht, sie klingt etwas ausgereifter, „mathematischer“ und erinnern ein bisschen an Foals. Der Track ist aber sicherlich toll und eine gute Tanz-Nummer für Stop-Motion-Dancing (was, das gibt’s noch nicht? Erfindet es, bitte!) 😉

9. Broken Bells – Holding on for Life

Mit hoher Stimme und einer guten Prise Funky-ness geht dieser neue Song von Broken Bells direkt unter die Fingernägel.

„Ain’t nobody calling
Ain’t nobody home
What a lovely day to be lonely“

Hier geht es um Einsamkeit und um die Zeit, um das Älterwerden. Der Termin ist fix: Am 14. Januar 2014 soll das Album mit dem Titel – passend zum Januarloch – „After The Disco“ erscheinen, produziert vom Hitproduzenten und Co-Mitglied Danger Mouse (The Black Keys, Portugal. The Man etc.). Columbia Records wird erneut das Label sein und die Stimme wird erneut vom The Shins Sänger James Mercer geprägt.

Das Single Cover, rosa-pinke-Hübschheit "Holding on for Life" / Bildquelle: Silence No Good http://silencenogood.net/broken-bells-holding-on-for-life/

Das Single Cover, rosa-pinke-Hübschheit „Holding on for Life“ / Bildquelle: Silence No Good

Die Melancholie, Sanftmütigkeit und Textdichte machte sich bereits auf der kürzlich herausgebrachten Broken Bells Single bemerkbar. Sie heisst „Holding on for Life“ und klingt so:

10. Metronomy – I’m Aquarius

Die neue Single von Metronomy kommt ein wenig zaghaft daher. Sie wirkt roh und die Fraueneinschübe des „shoob doop doo ahhhh“ wirken zunächst sehr zusammengesetzt. Als ob man sich zwei verschiedene Puzzles gekauft hätte und sie dann zusammengemixt zusammensetzen würde. Jedoch kann das neue Album doch noch vieles bringen und ein neues Lied von Metronomy muss schon erwähnt werden. Sie haben uns „English Riviera“ geschenkt, dann kann man auch über die fast Rap-Anmutige Single „I’m Aquarius“ hinwegsehen und -hören.

UND? HAT EUCH DIE RUBRIK GEFALLEN DIESE WOCHE? MÖGT IHR DIE SONGAUSWAHL? LASST ES UNS WISSEN UND SCHREIBT EINEN KOMMENTAR 🙂 

KEEP BUZZIN‘ trotz des „Novermber Rains“!

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