A Ne Pas Manquer: Die Top Songs der vergangenen Woche (Wavebuzz x THE POSTIE)

Und wieder ist es Sonntag und wir sonnen uns in den Strahlen neuer Musik, die uns über den Weg gelaufen ist. Hier stellen wir euch unsere Top 10 der vergangenen Woche vor. – In freundlicher Zusammenarbeit von Wavebuzz mit dem luxemburgischen Musikblog: THE POSTIE

ANEPASMANQUER

1. RAUM – Blood Moon
Raum schafft Raum. Die hier vorgestellte Musik lässt Adventskerzen in kühlem Ambiente erstrahlen. Das Duo aus Liz Harris und Jefre Cantu-Ledesma bestehend kreieren – der Name ist Programm – Klangräume, welche mystisch und spannend zugleich sind. Die EP „Event of Your Leaving“ enthält 5 Titel, die in Tat und Wahrheit tatsächlich verlassen scheinen. Eine Form der Passiv-Musik, wenn man sich noch nicht der vollkommenen Stille hingeben will.

2. Night Sins – To London or the Lake
„Take me Away“. Etwas düster wird es mit Night Sins aus Philadelphia , die ihre eigene Musik als Goth Rock beschreiben. Jedoch ist ihr eine gute Portion Depeche-Modesche Melodiehaftigkeit nicht abtrünnig. Und auch die Instrumentierung erlebt einen düsteren 80-Jahre-Punk-Moment, den es auch 2013 noch zu feiern gibt.

3. Glass Animals – Psylla
Die Single der Glass Animals (UK) namens Psylla gibt’s zwar schon etwas länger als diese Woche. Oft angehört und immer wieder auf verschiedenen Kanälen empfangen, schlich sie sich als penetranter Ohrwurm in das unsrige Gedächtnis ein. Und bleibt dann. Diese Psychedelia-Zwischenspiele, diese repetitiven abgehackten Sängereinlagen, diese dumpfen Drums. Man kann sich ihnen nicht entziehen – Glass Animals, eine „Band to watch“ (auch weil das Natur-Video eine ästhetisch interessante Augenweide ist.)

4. Jet Horns – Messing Around
Dumpfe Weltallklänge pusten die Jet Horns auf ihrer neuen Single „Messing Around“ heraus, Gemäss den eigenen Angaben auf dem Facebookprofil sind Jet Horns eigentlich nur ein Horn, denn sie sind ein Soloprojekt des Songwriters Jon Von Letscher. In seiner Motivation schreibt der in Schweden lebende Amerikaner: „I started this project because I wanted to work alone for a while in my apt. bedroom and focus more on singing based jams.“ Was ist dabei rausgekommen? Hört es euch hier an:

5. Mozart’s Sister – Mozart’s Sister
Kanada ist Wunderwelt des Klangkunstexports. Man denkt an Künstler und Projekte wie Purity Ring, Braids oder Austra – welche alle ihren eigenen unverwechselbaren Sound produzieren, die man dennoch unter das fantasiereiche Dach namens Kanada bringen kann. Mozart’s Sister mit dem gleichnamigen Song (gibt’s auch schon seit Mai 2013) liefen uns über den musikalischen Internetweg via NME’s Liste die sie zu Ehren der Musikstadt Montréal erstellt wurde. Mozart’s Sister wird „The new Grimes“ genannt.

6. The Heartbreaks – ¡No Pasarán!
Die Brit-Popper aus Morecambe sind mit ihrer neuen Single „¡No Pasarán!“ alles Andere als very britisch unterwegs. Wie der Titel es bereits verrät trifft hier ein Stück spanische Geschichte auf britischen Geschmack. Der Slogan, der zu Zeiten Francos für die Gegenbewegung stand, heißt so viel wie „kein Durchkommen“. Mit dem Song erweitert man also nicht nur seinen musikalischen, sondern auch intellektuellen Horizont. Für die Gema-Geplagten unter euch, den Song gibt’s auch als Download auf der Website.

7. Caveman – Empire
Die Band aus New York hat jetzt mit „Empire“ eine B-Side ins Netz gestellt, bei der man sich fragt, warum so ein Song es nichts aufs Album geschafft hat. Der Song transportiert, die Kälte eine Großstadt und wird durch die Electro-Folk-Klänge wunderschön begleitet. Eigentlich ist das Wort „schön“ ein Unding, hier passt es aber perfekt rein.

8. Lovats – White Fire
Morgen erscheint die neue Single der Band aus Birmingham. Das neue Werk nennt sich „White Fire“ und wird höchstwahrscheinlich düsterer und melancholischer sein, als die Vorgänger „Golden“ und „Over“. Dies hat aber mit Wahrsagen nur wenig zu tun, sondern liegt viel mehr daran, dass Lovats einen passenden Trailer ins Netz gestellt haben.

9. Maximo Park – Lover Lover Lover
Schon krass wie die einstigen Party-Rocker sich nach dem mäßigen Erfolg von „The National Health“ für einen Stilwechsel entschieden haben. Ihr Sound klingt nicht mehr nach „Girls Who Play Guitar“, nach Indie-Boys und Girls, nach Bier. Nein, die Band ist zu einem guten Rotwein gereift und müssen dies jetzt nur noch dementsprechend verkaufen, dann passt’s!

10. Arctic Monkeys – You’re So Dark
„You’re So Dark“ heißt die neue B-Side der Arctic Monkeys. Passen zur Single „One For The Road“ strahlt auch dieser Song die unbekümmerte Coolness aus, die, die Band seit „AM“ an den Tag legt. Nicht umsonst hat die NME die neue Platte der Jungs aus Sheffield zum besten Album des Jahres gekührt.



KEEP BUZZIN‘ & wir hoffen, euch gefallen die Songs. 

Falls nicht, lasst es uns wissen. Falls schon, dann auch. 🙂

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