5 Songs der Woche: Von Coldplay, Wild Beasts, The Horrors, Jonny Greenwood, Cloud Nothings

Nebst der unerwarteten Tatsache, dass am 22. Februar Miley Cyrus sich mit den Flaming Lips zusammentat (sie coverte das Lied „Yoshimi Battles The Pink Robots Pt. I“ ) gab es diese und letzte Woche einige Lieder, die ein Anhören wert sein könnten. Mit dabei sind Songs von Coldplay, The Horrors, Jonny Greenwood und den Cloud Nothings. Ein Mix mit einem Leonard Cohen Cover von Wild Beasts ebenso.

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I. COLDPLAY – MIDNIGHT
Die Clocks (!) waren reif für ein neues Coldplay Lied und hier ist es. Wie klingt es? Nun, nicht nach Coldplay (was für Coldplayfans schlecht und für Nichtcoldplayfans gut sein kann). Vielmehr hört sich diese landschaftliche Klangcollage so an, als wollen Coldplay weg von ihrem melodienhaften Pop hinein in die verworrene Welt der experimentellen Klänge. „Midnight“ ist von Stille durchtränkt und hymnenhaft still. Der Musikblog „Consequence Of Sound“  spricht von einer klanglichen Annäherung an Künstler wie Brian Eno oder U2s „October“.

II. WILD BEASTS – HEY THATS NO WAY TO SAY GOODBYE (Leonard Cohen Cover)
Innerhalb einer Mixplaylist von FACT kann man sich das ausdruckshafte Leonard Cohen Cover von Wild Beasts anhören. Die Soundcloud Playlist „mix 427“ enthält ausser diesem Cover sonst noch schöne Tracks (von Künstlern wie The Books, Kate Bush und den Cocteau Twins). Das neue Album der britischen Artpop Musiker ist unter dem zeitgerichteten Namen „Present Tense“ seit einigen Tagen veröffentlicht.

III. THE HORRORS – I SEE YOU
Die Horrors haben zu ihrem Song „I See You“ vor gut 20h ein Lyric-Video auf die Videoplattform Youtube gestellt. Der Song erlebte eine Zeitreise aus den Achtzigern bis hier her und ist eventuell etwas an bewusstseinserweiternde Wände gestossen auf dem Weg. „I See You“ beschreibt eine Sichtweise in der Zukunft. Zeilen wie „Life is fragile so dont let it go“ kann man auch in Zukunft nicht genug hören.

IV JONNY GREENWOOD – LOOP (Gitarrenstück mit Orchester in London)
Jonny Greenwood, Gitarrist und nebst Thom Yorke einflussreichstes Mitglied der englischen Band Radiohead, stellt gemeinsam mit dem London Contemporary Orchestra eine Gitarrenkomposition vor, die durch ihre gezielte Verspieltheit die programmierte Verklärtheit von Radiohead widerspiegelt. Greenwood spielt hier einen eigens kreierten Loop innerhalb der Hydraulic Power Station bei Wapping in London. Unter anderem schrieb Greenwood bereits Musik für Filme wie „The Master“ oder auch „There Will Be Blood“. Frisur im Video hin oder her – das Orchester ist immerhin zeitgenössisch.

V CLOUD NOTHINGS
Bald bringen die Lo-Fi-Musiker aus Cleveland, Ohio ihr neues Album namens „Here And Nowhere Else“ heraus und bewerben es bereits mit einigen Musikhäppchen als Appetizer. Nach ihrem vielversprechenden, in der Presse hochgelobten neuen Lied von Cloud Nothings, das vor einigen Monaten herauskam „Im Not Part Of Me“ (hier anhören) sind die Nichtswölkler mit einem weiteren Lied am Start: Schon der Titel „Psychic Trauma“ verrät, dass sich das Stück innerhalb seelischen Tiefen bewegt. Gleichzeitig ist es eine Rockballade, die an die Vaccines gleichermassen wie an Ska-Bands aus alten Zeiten erinnern kann. Ab 00:44min geschieht ein unerwarteter Rhythmuswechsel. Unerwartet, aber gut. Unerwartet, daher gut?

KEEP BUZZIN auch ohne Wolken

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Eine Antwort zu “5 Songs der Woche: Von Coldplay, Wild Beasts, The Horrors, Jonny Greenwood, Cloud Nothings

  1. Pingback: Coldplay: live und geheimnisvoll | quasselstrippe·

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