Zürich Openair 2014 Festivalreport II: Musik, Lob und Kritik

Wir kommen zu unserem Teil 2 des Zürich Openair Berichtes, in welchem wir Interviews haben und selbst noch einige Eindrücke preisgeben, die uns bis jetzt in Erinnerung geblieben sind. Gegen das Wochenende wurde das Gelände gefüllter, lauter und wilder. Und das Line Up war, entgegen manch kritischer Stimme, in unseren Augen höchst stimmig.

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Keine Notlügen hier! Oder doch? Harry McVeigh von den White Lies am Samstagabend.

ENDE GELÄNDE? 
Die Grundstimmung auf dem Festivalgelände erschien oftmals positiv, auch das „Toilettenproblem“ der letzten Jahre (falls es denn eines war) wurde unserer Meinung nach gut gelöst: Es standen viele einzelne Sanitäranlagen bereit. Eine Stimme äusserte sich kritisch gegenüber den Essenständen. Die Person (welche auf dem Nachtzug nach Hause angetroffen wurde) liess verlauten, dass sie die Stände zu „monoton und einheitlich“ angeschrieben fände und dass der Gemütlichkeitsfaktor dadurch etwas fehle.

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Der Walk of Fame – oder einfach: Der Eingang.

Ausserdem wurde uns in einem Interview gesagt, dass die Musik teilweise zu leise sei, vor allem im pinken Partyzelt und im Dance Circus. Parties gingen durch die ganze Nacht hindurch und man konnte sich mühelos die halbmatschigen Füsschen zu Minimal Electro wundtanzen. Die SRF Virus – nennen wir sie mal – „Lounges“ (es waren aufgestellte Häuschen mit Tisch und Bänken) wurden, besonders zu späteren Stunden, mehr zum schlafen als zum sitzen verwendet.

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Die Blue Stage, ein Kommen und Gehen.

„HÄRZIG“ UND „SÜESS“
Eine Kabelkette von Glühlampen zog sich wie ein roter Faden (sie war jedoch schwarz) durch das ganze Gelände. Diese Lämpchen stiessen auf allgemeine Gefälligkeit und wurden mit Adjektiven wie „härzig“ oder „süess“ betitelt. (Am Sonntag fehlten jedoch vor allem beim Ausgang auffällig viele dieser Lämpchen, wobei man sich fragen muss: War es der Wind oder fanden einige Festivalbesucher die Lämpchen zu härzig??)

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Hier sieht man im Hintergrund einige Essensstände und die berüchtigte Lichterkette.

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Es wird dunkel, der Himmel ist in Farben des Zürich Openairs gehüllt, und auch die Leute sind noch nicht im Bett.

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Breton im Dance Circus haben im Kreis getanzt.

VIDEO: ZÜRICH OPENAIR 2014 – LOB UND KRITIK
Hier haben wir noch einen Zusammenschnitt mit einigen Stimmen und Meinungen zum vierten Zürich Openair 2014. Wir haben gefragt, was euch gefallen hat und was nicht. Es geht um Milch, Personenähnlichkeiten und Besonderheiten des Festivals.

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Die Londoner Band Breton in Aktion. Während ihrer Show haben sie Klang und Videoeffekte akribisch genau aufeinander abgestimmt. Eines unserer Lieblingskonzerte war das.

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Der dänische Pop-Indie-Liebling MØ erschien in Adidas Trainerhosen und einem knappen Top. Unter anderem brillierte sie mit einem Cover der Spice Girls (und sah auch noch ein wenig aus wie eines). 🙂

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DARKSIDE haben am Freitag in der Tent Stage gespielt. Lichter hatte es trotzdem.

SONNTAG OHNE DAS „SONN“, DAFÜR MIT GALAXIEN UND KRIEGSBEMALUNG
Am Sonntag regnete es in Strömen und die letzten Leute, die sich noch einmal aufs Gelände zerrten, waren selbstverständlich nicht erfreut. Jedoch gab es am Sonntag zwei Konzerte, für die wir immer wieder hingehen würden. Da könnte es Blitze hageln und Donner regnen, oder so. Die Rede ist einerseits vom Konzert der The Asteroids Galaxy Tour und andererseits von Warpaint. Mette Lindberg, Frontfrau und Sängerin von der ersten Band trotzte dem strömenden Regen mit freudigem Electro Pop, welcher die Masse aus Regenanzügen und Schirmen in Bewegung brachte. Zusätzlich waren so wenig Menschen anwesend, dass man sich unbekümmert in die erste Reihe begeben konnte. (Was natürlich schade für die Band selbst ist, aber dem Fan-Publikum gelegen kam!). Der Keyboarder mit langen Koteletten spielte Intermezzi auf dem Tamburin und die Sängerin tänzelte in ihrem goldenen Outfit den Regen weg. Passend zum Outfit auch: Der Song „The Golden Age“ wurde zum Abschluss zum Besten gegeben, frei nach dem Motto „sing it out loud and let yourself free“.

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Mette Lindberg (The Asteroids Galaxy Tour) erfreute trotz des Regens mit sympathischer Ironie und hüpfend-elektronischen Klängen.

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Warpaint spielten gleichermassen viele Stücke vom Album „The Fool“ wie auch von ihrem jetzigen Album „Warpaint“

Warpaint spielten zu späterer Stunde im Dance Circus und haben sich während des Konzertes einmal so verspielt, dass die eine Sängerin einen Lachkrampf bekommen hatte und nicht mehr weitersingen konnte. Nichts desto trotz war die musikalische Leistung gewaltig und die dunkel-mystische, schwer fassbare Weise ihrer Musik füllte das Zelt. Es folgte anschliessend auf der Hauptbühne das Abschlusskonzert der Parov Stelar Band aus Österreich.IMG_5206

NOCH MEHR FOTOS GEFÄLLIG?
Mehr Fotos findet ihr auf unserer Facebook-Seite und falls ihr euch noch einmal alle Videos ansehen wollt, die wir am Zürich Openair gemacht haben (es sind 3) dann könnt ihr diese auf Youtube anschauen.
Die Festivalsaison geht bald in die frühe Winterpause. Was uns bleibt sind Erinnerungen (oder Fetzen davon), viele Bilder und die Vorfreude auf das nächste Jahr.

KEEP BUZZIN

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Eine Antwort zu “Zürich Openair 2014 Festivalreport II: Musik, Lob und Kritik

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