Happy Times am Glücklich Festival in Luzern

9 Luzerner Konzertbühnen. 40 Live-Acts. Und das alles an einem Tag. Kein Wunder lautete der Name der Veranstaltung auch so positiv „Glücklich Festival“ am 10. September 2016.

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Crêpe before Crap – Für jeden etwas dabei! 

Bei der Veranstaltung, die sich durch die ganze Stadt Luzern wie ein roter Faden verteilte, waren sowohl Jung und Alt / Arm und Reich (es gab ein Gratisprogramm und ein „Beza20160910_194332hl“-Programm) / Rock und Electro etc. vertreten. Zu dem nationalen und internationalen Lineup zählten Acts wie: Heidi Happy, Lower Pink, FM Belfast, Pablo Nouvelle und Len Sander. Kurzum: Für alle Vorlieben und Begehren war etwas mit dabei, was einen – nun ja eben – glücklich machen konnte. Ohne Zwang konnte man auch nur schnell am Nachmittag vorbeikommen und beispielsweise einen Crêpe essen. Vielleicht.. den Kalorien „Killer“? 🙂

Ewl = Eine weitgehende Liebe

Beim ewl Areal begann das Festival bereits am frühen Nachmittag. Die Temperaturen waren wohlgeSONNEN und auch die Stimmung der Menschen wirkte zufrieden. Nach und nach minimierte sich der Anteil der ganz kleinen Kinder mit dem Einbruch der Dunkelheit. Man muss ja auch einmal ins Bett gehen. Die erste Band, die so richtig für Stimmung gesorgt hatte, war unserer Meinung nach Palko!Muski. Das 5-teilige Bandgespann aus Zürich und Biel enttäuschte keineswegs und wurde allen Erwartungen (die man schon aus dem Internet schöpfte) gerecht. Die Band heizte das Publikum auf, das nun bereit war für eine lange Sommernacht der Freude.

Pablo Nouvelle und die neuen, inneren Welten des Publikums

Auf Palko!Muski folgte ebenfalls auf dem ewl Areal die Berner Musiker von Pablo Nouvelle. Wie bereits an den Winterthurer Musikfestwochen lud die sphärische Musik ein, in Fantasiewelten hineinzutauchen. Die feingliedrige Lichtshow unterstützte den Geistesausflug gekonnt. Pablo Nouvelle zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Songs einen hohen Wiedererkennungswert haben, aber sich dennoch ein wenig aus dem Indie-Brei abheben. Anschliessend bewegten wir uns in die Schüür, wo das erste Konzert stattfand, für das mein ein Ticket benötigte. Ein wenig verwirrend war es, unser Ticket zu ergattern. Aber auch das haben wir etwas verstreuten Menschen geschafft.

 

FM Bel…FAST so wie früher

FM Belfast bespielten einen vollen Club. Wer die Schüür kennt weiss, dass wenn es voll ist, die Stimmung sehr gut und erhitzt werden kann. Das war beim FM Belfast Konzert auch bei einigen Songs (vor allem bei Klassikern wie „Par Avion“ oder „Brighter Days“) der Fall. Bald bemerkte man jedoch schon, dass sich Leute immer hinein- und hinaus aus der Konzertlocation bewegten. Diese entstandene Hektik könnte entweder daran liegen, dass viele einen anderen Parallel-Act noch sehen wollten oder dass sie das FM Belfast Konzert nicht so mochten. Wie dem auch sei, wir werden es wohl nie herausfinden. Fakt ist, dass es schwierig war, sich für einen Ort in der Nacht zu entscheiden.

Das Angebot war riesig und mit einem solchen Luxus entsteht auch immer wieder das Problem der Überforderung. „Wo sollen wir jetzt nun hin?“ – „Sollen wir zu Kalabrese ins Uferlos?“ – „Nein, gehen wir doch zu Len Sander zurück in die Schüür“.

First World Problems: Welches Konzert schauen wir denn eher an?

Fakt ist: Man konnte viele Acts sehen, wenn man wollte. Man musste sich einfach sehr viel Mühe geben. Fazit also: Bitte das nächste Jahr genau so wieder. Und darum das kürzeste Gedicht der Welt zum Glücklich Festival:

Luzern war an diesem Samstag
ein glückliches Luzern 🙂
Das sehen wir gern

(… ja ok… scho guät)

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