WAVEBUZZ MARCH 2014 PLAYLIST – mit Wild Beasts, Lyla Foy, Real Estate, The Notwist, Beck, Metronomy, Joy Wellboy und mehr…!

Es ist März, was heisst das? Blumen kommen, der Frühling blüht, oder so. Die Auswahl dieses Monats ist musikalisch gesehen auf der melodiehaften Seite. Dazu beitragend sind Bands und Künstler wie Wild Beasts, Beck, Death Vessel oder Joy Wellboy. Gleichzeitig werden unsere Gemüter jedoch in neue Gefilde geführt, FM Belfast sind zurück mit einer neuen Single und ein Lied von The Notwist vereint alle Warnsignale auf der Welt in einem Song. Die Lieder der Wavebuzz März Playlist sind fast wie das Wetter im April. Aber halt im März. Enjoy!

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1. Lyla Foy – Easy
Foy besitzt ein eigenes Recording-System, das nach eigenen Angaben in ihr eigenes Auto passt. Von sehr stillen Arrangements haben sich die Songs in bloss noch stillen Arrangement verloren. „Easy“ ist dabei alles andere als „Easy“, filigrane Zerbrechlichkeit der Melancholie.

2. Death Vessel – Island Vapors
Death Vessel, bereits unser Album of the Day vergangene Woche, haben uns mit ihrem Island-inspirierten Sound eine schöne Hintergrundkulisse hinterlassen, um die Natur und das Leben anzuschmachten.
Vapor“ bedeutet Dunst, Dunst der Insel, oder Dunst von Island. Was auch immer es ist, nebulös ist die Musik gewiss.

3. The Notwist – Signals
Ihr könnt euren Gameboy auf lautlos schalten. Die deutsche Underground-Mainstream-Band The Notwist liefern den Spielklang zu Super Mario, Tetris und allem, was ihr so kennt. „Signals“ vom neuen Album „Close To The Glass“ ist die experimentelle Klangreise durch die Welt der elektronischen Signale.

4. Beck – Morning
Becks neues Album „Morning Phase“ ist in aller Munde und Ohre. Dennoch erschien es beim erstmaligem Anhören – wie der Name schon sagt – etwas verschlafen. Jedoch erwachen die fein durchdachten Song von Mal zu Mal etwas mehr zum Leben. „Morning“ ist ein solches Paradelied dafür. Etwas hippiemässig, etwas traurig, etwas stumm, etwas maritim-luftig und etwas schwelgerisch. Widerspruchsmusik in Harmonie.

„I’ve gone all around ‚til there’s nothing left to say
Wrote it all down into something that couldn’t be said
I tore it all down and buried me underneath the wave“

5. Metronomy – The Upsetter
Wer MGMT auf ihrem zweiten Album „Congratulations“ nicht mochte, sollte sich das Lied gar nicht erst anhören. Denn es klingt wie eine kleine Widergeburt des – wie eine Hälfte der Wavebuzz-Blogautoren findet – hervorragenden Albums von MGMT. Konfus in verwirrt kränklichen Gitarren und hohem Gesang kommt „The Upsetter“ von Metronomy daher. Es ist ein Liebeslied. Der fragenden Sorte. Das neue Album von Metronomy aus den UK heisst „Love Letters“ und erhielt in der Welt der Musikmedien bisher gemischte Kritiken.

6. Maxïmo Park – Lydia, The Ink Will Never Dry
Maxïmo Park, die Band, die es nie an die Spitze der Charts geschafft hat, modelte ihren Stil für ihr neues Album noch einmal etwas um. Elektronische Elemente sind genauso vertreten wie erhöhte Düsterkeit. „Lydia, The Ink Will Never Dry“ ist eine Hymne an den Indie wie man ihn sich wünscht. Klare Gitarrenriffs, eine griffige Melodie und – Tanzbarkeit. Maxïmo Park haben zu diesem mitreissenden Song ein Lyric-Video gemacht, welches man sich hier anschauen kann:

7. Real Estate – Past Lives
Aus dem winzigen US-Staat New Jersey stammend, brachten Real Estate kürzlich ihr neues Album, das den wegweisenden Titel „Atlas“ trägt, heraus. Darauf auch das Lied „Past Lives“, welches wir in unsere Liste integriert haben. Wieso? Na, weil es die Brücke zwischen Beck und Death Vessel schlägt. Und dennoch etwas verzweifelter klingt. In dem Lied geht es um vergangene Leben und um Orte. Orte, die sich innerhalb von Zeitintervallen ändern können, obwohl sie vermeintlich die gleichen bleiben. Also ziemlich deep, dieses Lied.

„This is not the same place I used to know
But it still has that same old sound (…)“

8. Elephant – Shapeshifter
Bereits unter der Wavebuzz-Kategorie „Band Crush“ haben wir über das in England situierte Duo von Elephant berichtet. Sie arbeiten genauer im guten London und schaffen Warpaint-ähnliche Subtil-Musik, die einen in verworrener Form einfach nicht kalt lassen kann. Wieso das so ist, nun – Vielleicht ist es die Stimme der Sängerin? Vielleicht ist es (vor allem bei dem hier vorliegenden Song „Shapeshifter“) – diese repetitive „Treibsandhaftigkeit“?

9. Joy Wellboy – Lay Down Your Blade
Der Zusammenclash zwischen dem halbheiseren Mann und der Alt-stimmigen Frau verleihen dem Lied „Lay Down Your Blade“ einen dialoghaften Charakter.

10. Wild Beasts – Sweet Spot
Wo waren diese wilden Biester all die Jahre? Lied des Monats. Text und Musik eine Legierung aus Süsse und Bitterkeit. Auf den Punkt.

11. FM Belfast – Everything
Juhu, FM Belfast haben ein neues Lied. Und sie sind immer noch toll und immer noch nicht langweilig. Und das Kleid des Mädchens leuchtet.

HIER DIE LISTE VIA SPOTIFY ANHÖREN:

Wir hoffen diese Liste mit Musik hat euch gefallen, uns tut sie das schon einmal.
Was sind eure Top Lieder des Monats März? Haben wir etwas Wichtiges vergessen? Lasst es uns wissen und schreibt es in die Kommentare, wir würden uns freuen 🙂
KEEP BUZZIN

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