A NE PAS MANQUER: Die 10 Songs der (vergangenen) Woche // von Friendly Fires, Habitats, The Black Keys, The War On Drugs und vielen mehr!

Vergangene Woche war in der Musikwelt wieder so einiges los. Aus diesem Grund lassen wir abermals unsere Kategorie „A Ne Pas Manquer“ aufleben, welche wir gemeinsam mit dem tollen Indie Blog aus Luxemburg „The Postie“ zelebrieren. Die ersten 5 Songs sind von THE POSTIE und die weiteren sind von uns, Wavebuzz. Wir hoffen, euch gefällt die Auswahl der Songs und ihr entdeckt die eine oder andere hübsche Melodie.

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1. Jonny Stemp – Don’t Go
Die Version von „Don’t Go“ des Musikers, der in Newcastle Musik studiert, kommt sehr nahe an das Original von Josh Kumra an. Der Singer-Songwriter schafft es mit simplen Klavierklängen und einer sehr klaren Stimme eine große Wirkung zu erzielen. Es scheint, als wäre jede Sekunde durchdacht und doch so willkürlich ausgewählt, sodass der Song eine enorme Natürlichkeit ausstrahlt, die wahrscheinlich sehr bald für viel Aufsehen erregen wird. Den Namen Jonny Stemp kann man sich also bereits getrost ins Notizbuch kritzeln.

2. Friendly Fires & The Asphodells – Velo
Dass die Friendly Fires auch mal Musik machen wollten, die wenig mit Kommerz zu tun hat, ist ja schon länger bekannt. Nun haben sie sich nach einem tollen Gespräch in einem schnuckligen Pub endlich dazu bewegen können. Mit dabei ist das Electro-Duo von The Asphodells und herausgekommen ist ein 9-minütiger Track namens „Velo“, was im Französischen Fahrrad heißt. Und in der Tat nehmen uns die Briten mit auf eine hügelige Landschaft mit spannenden Beats und einer Frische Brise Electro. Wie weit dieses Projekt ausschweifen wird ist noch nicht ganz klar. Spaß scheint es auf jeden Fall gemacht zu haben.

3. Peace – World Pleasure
Mit ihrem Debütalbum „Is Love“ haben die Indie-Rocker aus Birmingham viele Fans für sich gewinnen können. Nun durften diese auch das erste Werk aus der kommenden Platte bestaunen, die wohl noch vor diesem Sommer erscheinen wird. Mit „World Pleasure“ offenbaren Peace uns, dass sie außer psychedelisch angehauchtem Indie-Rock auch sehr gut grooven können. Frontmann Harry Koisser ließ es sich auch nicht nehmen, ein paar Zeilen zu sprachtexten, oder wie man so schön sagt zu rappen.

4. Goose – Your Ways (Blende Remix)
Ein kleiner Gruß aus der Küche, der da wäre: 49% Electro / 49% Rock / 2% Dna. Aufgetischt wird dieser vom belgischen DJ’s Goose, der unter anderem schon vom Guardian für seine einzigartige Mischung zwischen Rock und Electro ausdrücklich gelobt wurde. Bedanken sollte man sich für diesen tollen Fund, den man sich unbedingt bis zur letzten Sekunde anhören sollte, beim Kölner DJ Jonas Neumeyer, der uns auf diesen Track aufmerksam gemacht hat.

5. Habitats – Diamond Days
Letzte Woche hat die Band aus den Tiefen Londons ihr erste offizielle Single vorgestellt. „Diamond Days“ heißt das gute Stück und hat es nach nur kurzer Zeit auf 25.000 Klicks auf Soundcloud geschafft. Vom Sound her ist die Nummer irgendwo zwischen Foals und Little Comets anzusiedeln und ist mit seiner lockeren, tropischen Art einer der Soundtracks des Frühlings. Schnappt euch also schnell einen Cocktail und los geht’s!

6. The Black Keys – Fever
Mit dem hohen verklärten E-Gitarrenriff erhöht sich auch die Temperatur innerhalb jeden Orts, an welchem dieses Lied spielt und spielen wird. In den frühen Nullerjahren begonnen, sind die Black Keys auch heute nach wie vor vorne mit dabei. Ihr neues Album seit dem 2011 hitlastigen „El Camino“ wird sehnlichst erwartet. Es soll im Mai unter dem Namen „Turn Blue“ erscheinen.

7. Dillon – A Matter Of Time
Am 31.03.2014 zum Monatsende bringt die Deutsch-Brasilianische Singer / Songwriterin Dillon ihr neues Album, „The Unknown“ heraus. Zur Feier dieses Ereignisses (ist die Musik der fragilstimmigen Sängerin doch meist ein Genuss) ist auch die neue Single „A Matter Of Time“ innerhalb dieser Liste zu finden.

8. The War On Drugs – An Ocean In Between The Waves
Ein Ozean zwischen den Wellen, Ein Wald aus lauter Bäumen. Das neue Album „Lost In The Dream“ von The War On Drugs ist eine kleine poetische Überraschung am Himmel der Musikneuigkeiten. Die Musik klingt wie ein Roadtrip, bei dem Bob Dylan im Auto sitzt. Für das Album „Lost In The Dream“ haben Kurt Vile, Adam Granduciel und co. mehr als 2 Jahre gebraucht, ehe es nun unter „Secretly Canadian“ Records veröffentlicht wurde. Mit dem Lied „An Ocean In Between The Waves“ entstand ein 7-minütiges Konstrukt mit Anspruch auf Komplexität.

9. Jamie xx – Sleep Sound
Bereits einmal auf BBC 6 vor einem Jahr gespielt, bringt der Electronic-Musiker Jamie xx am 05. Mai 2014 mit „Girl / Sleep Sound“ eine kleine feine Kollektion einiger Lieder heraus. Die Single „Sleep Sound“ wird ebenfalls darauf zu hören sein und sie klingt so. Jamie xx weiss um die Subtilität und die Möglichkeit innerhalb elektronischer Klangwelten. Seine Remixes sind meist über-gelungen und auch seine Soloprojekte scheinen – wie mancher bei „Sleep Sound“ wieder merken kann – zu gelingen.

10. DARKSIDE – Digital Witness (Cover des Liedes von St. Vincent)
Die Art-Pop Musikerin St. Vincent (im echten Leben: Annie Clark) hat vor 2 Monaten das in den Kritiken gelobte Album „St. Vincent“ unter die Leute gebracht. Nun kommt das New Yorker Duo DARKSIDE unter Nicolas Jahr und Dave Harrington. Das gewagte Cover ist hier unter „other people“ anzuhören.

Welches ist euer Song der Woche oder gar des Monats? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.
KEEP BUZZIN

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