Playlist August: mit The Big Moon, Marmozets, Atlas Genius, No Vacation, Wavves ETC.

Das letzte Quartal des Jahres beginnt mit hereingespülten Songs vom vorletzten Quartal. Im August gab es nämlich so einiges, das unser Innerstes tanzen liess. Hier die besten 9 August-Songs. ❤ Summer live on.
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1. THE BIG MOON – SUCKER
Nicht gerade the höflich british way ein Lied „Sucker“ zu nennen. Oder etwa doch? Denn wir sind ziemlich A Sucker For Their Music. Das Londoner Quartett The Big Moon gehört zu unseren heissen Entdeckungen des Spätsommers. Ihre Musik ist roh und leicht grungy, erinnert an die amerikanische Sängerin Torres. Letztes Wochenende haben die vier jungen Damen am Reading / Leeds Festival auf der „BBC Introducing Stage“ gespielt. Und da spielen jährlich Acts, die von dieser Sprungbrettfunktion profitieren können. Bei The Big Moon könnte dieser Sprung klappen. Und auch wenn es nur ein kleiner Schritt für die Menschheit ist…
(PS. Das DIY Mag hat ein schönes Interview mit der Band geführt.)

2. FOALS – LONDON THUNDER
Ihr neues Album „What Went Down“ ist eine durchzogene, verwirrte Mischung aus Songs. Die Uneinheitlichkeit des Albums besitzt dennoch – oder deswegen – eine einzigartige Qualität. Die Songs sind so verschieden, wie Eissorten in der Badeanstalt. „London Thunder“ ist dabei ein schleppendes, langsames Stück. Die kalten Melodien sind darin so zart abgeglichen, dass man sich als Foals-Fan fast fragen könnte: Wird „London Thunder“ das neue „Spanish Sahara“?

3. MARMOZETS – WHY DO YOU HATE ME?
Eine starke weibliche Stimme und Post-Hardcore Rock: Das scheint ein gutes Rezept zu sein, auf das auch 2015 noch Verlass ist. Die Marmozets haben letzten Februar ihr Album „The Weird And Wonderful Marmozets“ herausgebracht. Darauf treffen sich irgendwie die Arctic Monkeys und Courtney Love zum Bier trinken. Danach geht es in einen Keller und alle schmeissen Teller an den Boden. Weil es Spass macht.

„Take my heart and soul
Break my boundaries.“

4. ATLAS GENIUS – STOCKHOLM
Eine Ode an das Venedig des Nordens (wie Stockholm gerne genannt wird). „Stockholm“ ist Electro-Rock, wie man ihn sich wünscht: Ein leichter Hang zur Dramatik, sture Drums und treibende Gitarren. Den Atlas haben die Australier gut gelesen – einmal Geografie-Bestnote bitte.

5. ROBYN & LA BAGATELLE MAGIQUE- LOSE CONTROL
Robyn widmete sich kürzlich einem neuen Projekt: Daraus entstand das Mini-Album „Love Is Free“. Über den Titelsong sagt Robyn auf ihrer Homepage folgendes: „Among the first things he played me was the song that has now become “Love is Free”. I was so incredibly happy and excited. So we started making music without really knowing what is was going to become.“ Wer ist „he“? Das ist eben der 51-jährige Christian, der hinter La Bagatelle Magique steckt. Herausgekommen ist typisch-tanzbare Robyn-Musik mit Funk-Einflüssen.

6. NO VACATION – LOVEFOOL
Das Duo No Vacation aus San Francisco beschreibt die eigene Musik auf ihrer FB-Seite folgendermassen: „Post Tropical Sadcore // indie pop + rock“. Ihr Lied „Lovefool“ klingt wie eine verschwommene fotografische Ferienaufnahme aus der Kindheit. Beruhigend und traurig.

7. BOB MOSES – TOO MUCH IS NEVER ENOUGH
Dieses Electro-Stücklein passt wie die Faust aufs leicht getrübte Post-Sommer-Depressions-Auge. „Too Much Is Never Enough“ ist eine Auskoppelung aus dem kommenden Debütalbum „Days Gone By“ des New Yorker Duos (bestehend aus Tom Howie und Jimmy Vallance). Musikalisch ist das tröstender Electro-Pop mit Substanz. (Hier auf billboard erfährst du mehr über Bob Moses, if you want to).

8. YAWN – DAY TRIP
Denke an The Drums, Denke an Two Door Cinema Club, Denke an die 00er-Jahre. Woran denkst du jetzt? Vielleicht an die Spritzigkeit und Frische dieser Acts und dieser Zeit? Genau so sind auch Yawn aus Chicago – eine fröhliche Indie-Surf-Pop Combo, wegen der man sicherlich nicht (!) gähnen muss. Worauf wartest du? Ab zum Badewannen-Surfen (du kannst auch im Internet bleiben, das zählt auch).

9. WAVVES – HEAVY METAL DETOX
Wenn ein Lied schon so toll heisst, hat es bereits gewonnen. Und dann ist es nebenbei noch wunderbar gut! „Heavy Metal Detox“ der Underground-Hype-Band Wavves aus San Diego, CA überzeugt vollends. Punk-Elemente vereinen sich mit Noise und LoFi und überzuckert wird alles mit einem resignierten Text. Mit dem sich wahrscheinlich viele identifizieren können.

„I’m not doing anything today
I don’t care what you say
I’m not going out, I’m staying home
I don’t really wanna act afraid
Not about you, not about anything
I can’t pretend this is all a dream
Have I lived too long? why is my head hurt?“



DAS GANZE AUF SPOTIFY? KANNST DU HABEN, HIER:


FALLS DIE EINBETTUNG NICHT (DAS TUT ES MANCHMAL, KEINE AHNUNG WIESO. JA, SPOTIFY – WIESO EIGENTLICH?) GEHT, KLICKE HIER UM EBENFALLS ZUR SPOTIFY-PLAYLIST ZU GELANGEN.

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