Playlist Mai: mit Jamie xx, Future Islands, Chromatics, Surfer Blood, Myself When Young, Inner Tongue etc.

„Sei mir gegrüsst, du lieber Mai, mit Laub und Blüten mancherlei (…)“. So beginnt das Maigedicht von Wilhelm Busch mit dem innovativen Titel „Sei mir gegrüsst du lieber Mai“. Auch wir begrüssTen den Mai herzlich, der sich in gut einer Woche wieder verabschiedet. Tja, so ist das im Leben! Bye Bye Wonnemonat – Aber immer noch Hello Mai 2015 Playlist. 🙂 Unten findest du unsere 10 Songs des Monats. 

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1 Unknown Mortal Orchestra – The World Is Crowded
Die neuseeländisch-amerikanische Truppe Unknown Mortal Orchestra weiss, wie es geht, mit gesonderten Klängen Aufmerksamkeit zu erregen. „Multi-Love“ ist das dritte Album ihres bislang 5-jährigen Bestehens. Mit Auftritten am SXSW, als Vorband weitreichender Indie-Bands (Grizzly Bear), mit Auftritten im Fernsehen (Late Night with Jimmy Fallon) wird das Trio schon lange als Geheimtipp gehandelt. Es wird sich zeigen, ob sich das Geheimnis mit dem neuen Album „Multi-Love“ lüften wird. Oder ob die Welt bereits schon zu „crowded“ ist…

2 Future Islands – The Chase
Aufgenommen in den legendären Abbey Road Studios in London, ist „The Chase“ die frischeste und neuste Single der Future Islands aus Baltimore. An die Single soll leider kein Album gekoppelt sein, weil die Band gerade letztes Jahr ihr hochgefeiertes Album „Singles“ herausgab. Album… Singles… Alben… Single ?! Da soll mal einer drauskommen. Die Single (!) „The Chase“ ist jedenfalls wunderschön und Samuel T. Herring weiss sein stimmliches Organ immer noch perfekt einzusetzen.

LIVE: Future Islands am Openair St. Gallen, 26. Juni 2015 

3 Torres – Strange Hellos
Das erste Lied „Strange Hellos“ von Torres zweitem Album „Sprinter“ beginnt mit zurückhaltender Instrumentierung und zartem Gesang. Bis zur 50-sten Sekunde denkt man, man hört hier die vermeintlich zerbrechlichste Ballade der Welt. Danach explodiert das Stück jedoch in Grunge- und Rockteile. Die 24-jährige Sängerin klingt – falls dies denn möglich ist – auf eine wundervolle Weise verzweifelt.

4 Inner Tongue – Fallen Empire
Und jetzt… kommen wir zu meinem persönlichen Lieblingssong des Monats Mai, „Fallen Empire“.

Diese Musik ist wie James Blake, aber transparenter. Diese Musik ist wie Chet Faker, aber feingliedriger. Diese Musik ist wie SOHN, aber zurechnungsfähiger.

Diese Musik schlummert auf der Debüt-EP „Tz, Ka“ der österreichischen Band Inner Tongue.  Darauf ist Electro-Pop, zugleich unruhig und gelassen. Im Musikvideo gibt es tausend Tennisbälle, geometrische Formen und der Sänger, der gegen sich selbst spielt. Bilder in ästhetischer Form entrückt.

5 Joywave, KOPPS – Tongues
Joywave sind eine New Yorker Indie-Band, wie es einige davon gibt. Es gibt jedoch einen Song, da kriechen die Ohrwürmer wegen Platzmangel aus den Ohren wieder heraus. „Tongues“ erschien letztes Jahr auf der EP „How Do You Feel?“.

„Tongues“ ist ein Song zum Eisessen. Mit der Zunge natürlich.

6 Chromatics – Just Like You
„Tommy“ ist das antizipierte neue Album von den Chromatics. Der Song „Just Like You“ erscheint in gewohnter Zurückhaltung. Feiner, androider Gesang wabert über einen Dream-Pop-Teppich.

7 Surfer Blood – Point Of No Return
1000 Palms“. Die Indie-Surf-Rock-Band aus Florida strandet nach 2 Jahren mit neuem Album. Die Scheibe, die da angestrandet kommt, kann sich – besonders zu dieser Jahreszeit – sehr gut hören lassen. Beach Boys Vibes treffen hier auf eine Shoegaze-Aura. Vom neuen Album „1000 Palms“ gefällt insbesondere der Track „Point Of No Return“: Hier sind sowohl Gesang als auch Arrangement auf den Tupf genau perfekt.

8 Myself When Young – Celestina
In Chur taufte die Zürcher Newcomer-Band kürzlich ihre erste EP „Celestina“. Die Musik von Myself When Young ist ein Hybrid aus Classical, Folk und Pop. Ihre Melodien zeichnet sich durch eine besondere Form von Geradlinigkeit aus. „Myself When Young ist der Moment in dem du vergisst und erinnerst, alt bist und jung bist, hörst und siehst, die Melancholie dich überkommt und du deine Schwermut verlierst.“, heisst es über die Band auf MX3.

9 Mister Me – Nackt
Aufgewachsen in der Nähe von Göttingen, fand Mister Me schon bald seine Zuneigung zum Hip Hop. Die selbstveröffentlichte EP „Nackt“ ist jedoch mehr als nur Hip Hop. Durch einschneidende Lebensereignisse wurde der Hip Hop ergänzt durch Pianoklänge und einer grossen Prise Intimität.

10 Jamie xx – Gosh
Das Albumcover von „In Colour“ ist von allen einheitlichen Jamie xx Covers (das mit dem einfarbigen Hintergrund und dem Strich) bisher das aller-, allerschönste. Das Farbenspektrum macht mehr als neugierig auf den baldigen Release (01. Juni). Natürlich ist es nicht nur das überhübsch bunte Cover, sondern vor allem – wer hätte es gedacht – die Musik. Jamie xx schafft Finesse in seinen Klängen wie kein Zweiter. Die zwei Lieder „Loud Places“ (mit Romy von The xx) und „Gosh“ sind schon einmal der Kuchenboden einer sich anbahnenden Leckerei.

!!!! ÜBRIGENS !!!!
DIESE PLAYLIST GIBT´S AUF SPOTIFY 🙂 ❤ :


Jamie-xx-feat.-Romy-Loud-Places-iTunes

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Eine Antwort zu “Playlist Mai: mit Jamie xx, Future Islands, Chromatics, Surfer Blood, Myself When Young, Inner Tongue etc.

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