August 2016: Die Playlist des Monats

Sie ist wieder da. Die monatliche Playlist, die Sammlung an Musik, die wir einen Monat sammeln und dann hier in einem Beitrag vereinen, verewigen und zelebrieren. Vielleicht hat auch gar nie jemand bemerkt, dass sie nicht da war. Auf jeden Fall gibt es sie wieder. Hier sind die Songs, die uns den August aufgehübscht haben.
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1 Roosevelt – Sea
Vergiss den Besuch am Meer, dieser Song reicht völlig aus. Subtil und trotzdem bewegend imitiert „Sea“ wellenhaft die sommerliche Schönheit eines Strandes. Roosevelt, mit richtigem Namen Marius Lauber, macht schon seit mehreren Jahren Musik und war auch schon an diversen Bandprojekten beteiligt. Als Roosevelt ist er ebenfalls schon einige Jahre unterwegs, hat aber erst dieses Jahr ein vollständiges Album herausgebracht. Darauf ist auch „Sea“, ein Track, der nach zwei Jahren Alter endlich ein Album gefunden hat, das er Zuhause nennen kann.

2 Still Corners – Down With Heaven And Hell
Sie können es immer noch: Greg Hughes und Tessa Murray machen Dream Pop, wie er im Traume steht. „Down With Heaven And Hell“ ist Teil des dritten Albums des Londoner Duo, das heissen wird: „Dead Blue“. (Leider ist der Track nirgends auffindbar, darum haben wir hier als Platzfüller „Lost Boys“ eingefüllt, der ebenfalls neu ist. Auf der Spotifyliste könnt ihr „Down With Heaven And Hell“ allerdings anhören 🙂 )

3 Dinosaur Jr. – Love Is…
Ich war nie wirklich der grösste Fan (die grösste Fänin?) von Dinosaur Jr., da ich stets fand, sie seien etwas austauschbar und haben keinerlei grossen Wiedererknennungswert. Diese Meinung musste ich mit dem neuen Album „Give A Glimpse Of What Yer Not“ kräftig revidieren. Nach gefühlten 100 Jahren (seit 1984) Bestehen der Band, muss ich eingestehen: Das ist nicht nur hängengebliebener Noise-Rock, sondern zeitgemässe Rockmusik. „Love Is…“ ist bei weitem der beste Track des Albums.

4 Ed Harcourt – Furnaces
„Furnaces“ heisst sowohl dieser Track wie auch das neue Album des Engländers, der es liebt, dramatisch-epische Musik zu machen. „Furnaces“ ist dabei keine Ausnahme: Der Song ist wie Treibsand, man kann ihm nur schwer entkommen.

5 Sharon Van Etten – Not Myself
Der Song geht an die Opfer von den Schussattacken dieses Jahr in Orlando. Auf Bandcamp veröffentlichte die amerikanische Sängerin den Song mit folgenden Worten:

„I was home with my parents in New Jersey when I heard of the shooting at the nightclub in Florida. Hate, violence, and intolerance has always upset me, but I haven’t been this overwhelmed with sadness and disbelief in a long time. The victims were only trying to be themselves and be comfortable and safe in their surroundings. That safety was violated out of fear and with a gun.

I originally wanted to raise money for the victims and their families, but I knew the issue was bigger than this. I wrote “Not Myself” for the victims of this horrific event, but I chose to support the research and awareness work of Everytown for Gun Safety Support Fund: a movement of Americans working together to end gun violence and build safer communities.

In the memory of those trying to be safe and be themselves, I hope we can all come together to help prevent another massacre like this and end gun violence.“

https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=2999565983/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/

6 Glass Animals – Cane Shuga
Schon alleine die Art, wie sie ihre Songs anschreiben, in inkorrektem aber dennoch wunderschönen Englisch. Die gläsernen Seelen von den Glass Animals haben mit ihrem zweiten Album einen hohen Anspruch. Es heisst nämlich „How To Be A Human Being“. Das wollten wir doch immer schon einmal wissen. Wer glaub jedoch, auf dem Album irgendwelche seriösen Antworten zu finden, liegt falsch. Das Album ist wie das Debüt bereits war, sehr psychedelisch und assoziativ. Vielleicht ist das ja das Rezept, das man braucht, um Mensch zu sein? Oder braucht allenfalls nur RohrZUCKA?

7 Shearwater – Prime
Nicht ganz neu der Track, jedoch ist mir das Album „Jet Plane And Oxbow“ erst kürzlich unter die Ohren geraten. Viel Liebe für diese fragilen Tönchen. ❤

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